Niedrige Raumtemperatur beschleunigt das Abnehmen

In den Wintermonaten freuen wir uns über gut geheizte Räume und warme Decken. Vor allem, wenn man von draußen herein kommt, ist die Wärme willkommen. Der Daueraufenthalt in warmen Räumen, egal zu welcher Jahreszeit, hat aber auch seine Nachteile. So wird der Stoffwechsel träge, der Körper tut sich schwerer damit, Fett zu verbrennen. Ein weiterer Nachteil von ständiger Wärme: Man wird gegenüber Temperaturschwankungen anfälliger und kommt schließlich mit Kälte insgesamt nicht mehr so gut zurecht.

Bei kühleren Temperaturen braucht der Körper dagegen mehr Energie, um seine Temperatur von 36 Grad zu halten, entsprechend wird mehr Fett verbrannt. Sich hin und wieder niedrigeren Temperaturen auszusetzen, hilft also beim Abnehmen und ist tatsächlich gesund. Dabei muss man auch nicht gleich frieren. Die empfohlenen Temperaturen für Wohnräume liegen bei 20 Grad, im Schlafzimmer bei 18 Grad. In winterlichen gut geheizten Wohnzimmern herrschen aber häufig weit über 20 Grad. Wenn man sich also an die Temperaturempfehlungen hält und die Räume nicht überheizt, kann das bereits helfen, den Stoffwechsel nicht zu sehr herunterzufahren. In kühlen Schlafzimmern ist der Schlaf zudem besser und erholsamer, das ganze Klima ist in richtig geheizten Wohnräumen gesünder. Zu warme Raumluft wird nämlich auch sehr trocken und greift damit die Schleimhäute an.

Wer sich das zumuten möchte, kann die Raumtemperatur auch noch weiter nach unten regeln. Schon wenn man unter 20 Grad bleibt, wirkt sich das auf den Kalorienverbrauch aus. Auch kalte Duschen kurbeln den Stoffwechsel an und helfen bei der Fettverbrennung, man sollte aber den Körper nicht zu sehr herunterkühlen.

Kälte kann auch in ganz anderer Form beim Abnehmen helfen: Ein Glas kaltes Wasser am Morgen bewirkt, dass der Körper den Stoffwechsel hochfahren muss, um das kühle Getränk auf Temperatur zu bringen. Außerdem hemmt es Heißhunger. Spaziergänge im Freien sind ebenfalls empfehlenswert. Man sollte sich dabei zwar dick genug einpacken, um nicht ernsthaft zu frieren, aber auch einkalkulieren, dass einem bei der Bewegung von alleine wärmer wird. Hier kommt es also darauf an, das richtige Maß zu finden.

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